Kreisübergreifende Hilfe nach Singen
Bericht:
Ein schweres Unwetter hinterließ heute in einem Ortsteil der Stadt Singen (Hohentwiel) erhebliche Schäden. Allein dort mussten weit über 100 Einsatzstellen abgearbeitet werden. Zahlreiche Bäume waren entwurzelt worden, teilweise stürzten diese auf Gebäude und beschädigten Dächer. Aufgrund des großen Schadensausmaßes wurde im Rahmen der kreisübergreifenden Hilfe über das Landratsamt Unterstützung aus dem Landkreis Waldshut angefordert. Zwei Drehleitern, ein Rüstwagen, die Höhenrettungsgruppe sowie eine Führungskomponente wurden daraufhin in das Schadensgebiet entsandt.
Die Feuerwehr Waldshut-Tiengen erhielt den Auftrag zur überörtlichen Unterstützung und rückte gemeinsam mit der Drehleiter der Feuerwehr Jestetten in Richtung Singen aus. Nach dem Eintreffen im Schadensgebiet wurden die Fahrzeuge und Spezialkräfte entsprechend ihrer technischen Möglichkeiten auf die verschiedenen Einsatzstellen verteilt.
Einen Schwerpunkt bildete ein großer Baum, der auf das Dach eines Gebäudes gestürzt war. Die Beseitigung gestaltete sich aufgrund der Lage und Größe des Baumes besonders aufwendig. Die Höhenretter arbeiteten dabei, unter anderem über eine Drehleiter gesichert, gemeinsam mit dem Kran der Feuerwehr Freiburg. Der Baum wurde abschnittsweise zersägt, die einzelnen Teile mit Transportketten gesichert und anschließend Stück für Stück vom Dach gehoben. Darüber hinaus unterstützten die Einsatzkräfte bei weiteren Unwetterschäden. Mehrere beschädigte Dächer wurden provisorisch mit Folien abgedeckt, um die Gebäude vor weiteren Witterungseinflüssen zu schützen.
Nach einem langen und arbeitsintensiven Einsatz kehrten die Kräfte gegen 03:00 Uhr wieder in ihre Gerätehäuser zurück. Der Einsatz stellte auch für die erfahrenen Einsatzkräfte eine außergewöhnliche Lage dar. Das Ausmaß der Schäden machte eindrucksvoll deutlich, welche enormen Kräfte ein schweres Unwetter innerhalb kürzester Zeit entwickeln kann.
Eingesetzte Fahrzeuge:

